Landesverein Badische Heimat e.V.

Badische Heimat - das Online-Magazin

1/2016

Das Badische Landesmuseum 2016

OMG! - Objekte mit Geschichte im Badische Landesmuseum

Wenn Dinge sprechen könnten… – sie hätten unglaubliche Geschichten zu erzählen! Manche davon muten so skurril und überraschend an, dass dem Zuhörer ein verblüfftes „Oh my God!“ entfährt. Diese Geschichten überhaupt erst zu entdecken und sie in einer Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit lebendig zu präsentieren, ist die Leistung der Nachwuchswissenschaftler, der Volontärinnen und Volontäre, am Badischen Landesmuseum. Mit ihrer frischen Herangehensweise und neuen Methoden vermitteln sie, wie faszinierend die Arbeit im Museum und am Exponat selbst sein kann – und wie wertvoll der Ansatz der Provenienzforschung für das grundsätzliche Verständnis von Museumsgut ist.

Seit dem 18. Dezember präsentiert die Sonderausstellung „OMG! Objekte mit Geschichte“ vor allem nie zuvor gezeigte Exponate, berichtet von ihren Schicksalen sowie den Menschen hinter den Dingen. Angefangen bei einer großen Depotinstallation im Foyer führt ein Wegeleitsystem die Besucherinnen und Besucher zu 27 Stationen auf allen vier Etagen des Karlsruher Schlosses.

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Ich, Karl Wilhelm! Die Legende meiner Stadt

Den Schlossturm erfüllt eine sonore Stimme: Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach ist persönlich zurückgekehrt, in den Mittelpunkt seiner Stadt- und Schlossanlage, um seine Sicht der Dinge, die „wahre“ Legende über sein Karlsruhe zu erzählen. Das einzigartige Filmerlebnis „Ich, Karl Wilhelm! Die Legende meiner Stadt“ im Karlsruher Schloss versetzt die Besucher zurück in die Zeit des Barock und lässt sie an den Gedanken und Gesprächen des Stadtgründers teilhaben.

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Ökologie & Natur:
   
Gestreichelte Kälber entwickeln bessere Beziehung zum Menschen und nehmen schneller zu

Der freundliche Umgang mit Rindern fördert die gute Beziehung zwischen Mensch und Tier und hat positive Konsequenzen. Forschungen haben gezeigt, dass Kälber auf einem Milchviehbetrieb, die nach ihrer Geburt eine Zeit lang von Menschen gestreichelt wurden, rascher an Gewicht zunehmen als ihre nicht gestreichelten Artgenossen. Das kann sich für Betriebe lohnen, da Kühe, die als Kälber schneller zugenommen haben, mehr Milch geben.

  Klimawandel-Prognose für den Lebensraum Fluss

Ein Wissenschaftlerteam hat eine Kaskade von mathematischen Modellen entwickelt, um die Effekte von Klimawandel und Veränderungen der Landnutzung auf die kleinskaligen Prozesse im Gewässer abzuschätzen. Die Studie prognostiziert anhand eines Fallbeispiels: Schon bei 1°C globaler Erwärmung fließt weniger Wasser in unseren Flüssen; verschiedene Arten von Fischen und Wirbellosen reagieren unterschiedlich.

Veränderungen in der Pflanzenwelt von Baden-Württemberg

Unter der Federführung des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart erfassen mehr als 180 Ehrenamtliche zum zweiten Mal alle Pflanzen in Baden-Württemberg. Forscher des Naturkundemuseums können so die Auswirkungen des Klimawandels und des Menschen auf die regionale Pflanzenwelt erforschen. Zahlreiche gefährdete Arten nehmen weiterhin ab. Neue, wärmeliebende Pflanzen breiten sich aus.

  Studie der Uni Halle: Weltgeschehen beeinflusst Bienenvölker stärker als Pestizide

Pestizide und Parasiten sind nicht für den regionalen Rückgang von Honigbienenvölkern verantwortlich. Wie Biologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) herausgefunden haben, spielen politische und sozio-ökonomische Veränderungen, wie Revolutionen oder auch Bürgerkriege, und der globale Honighandel eine wesentlich größere Rolle.

Menschgemachter Klimawandel unterdrückt die nächste Eiszeit

Der Mensch ist zu einer geologischen Kraft geworden, die den Beginn der nächsten Eiszeit unterdrücken kann – das zeigt eine Studie, die jetzt im renommierten Fachmagazin Nature veröffentlicht wird.

  Europäische Sommer so heiß wie seit über 2000 Jahren nicht

Über die vergangenen Jahrzehnte haben sich die Sommer im größten Teil Europas immer stärker erwärmt, begleitet von extremen Hitzewellen wie in 2003, 2010 und 2015. Neueste Forschungen setzen die aktuelle Erwärmung in einen historischen Kontext, der eine Spanne von 2100 Jahre umfasst.

Einkorn, Emmer, Dinkel: Alte Weizenarten fördern die Sehkraft und senken das Cholesterin

Experten der Universität Hohenheim veröffentlichen wissenschaftliche Artikel zu Nährstoffen und Anbaufragen in alten Weizenarten / Herausforderungen liegen im Anbau

   
Bild: St. Peter im Schwarzwald
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